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Das
prägende Landschaftselement des Bergischen Landes ist das Wasser. Die
im Regenstau der Mittelgebirgszone fallenden Niederschläge werden
durch zahllose Wasserläufe und Flüsse zum Rhein hin entwässert. Wurde
ehedem die vor allem im Bereich der Wupper gut verfügbare Wasserkraft
zu früher Industrialisierung genutzt, so ist es heute das Wasser
selbst, das in zahlreichen Talsperren aufgefangen und zur Versorgung
der Ballungsräume an Rhein und Ruhr verwandt wird.
Die Kuppen zwischen den Wasserläufen und Bächen sind überwiegend mit
Laubwald bedeckt. Um die Dörfer und zahllosen kleinen Weiler herum
sind jedoch oft Rodungen entstanden, die, ebenso wie die breiteren
Talzonen, meistenteils der Viehwirtschaft dienen. Der westliche Teil
des Niederbergischen bietet ein anderes Bild. Die Landschaft ist
offener, es herrscht Ackerbau vor. |