 |
|
Wandern auf |
|
dem |
|
Rennsteig |
|
im
Juni 2001 |
|
 |
|
In 8 Tagen von Hörschel nach
BLankenstein.
Der Rennsteig präsentiert
sich heute als Volkswanderweg, der auch für unerfahrene
Fernwanderinnen und Wanderer geeignet ist. Mit großem Aufwand wurde
während der letzten Jahre die Trasse saniert, Feuchtstellen trocken
gelegt, auf Straßen verlaufende Passagen auf z. T. eigens angelegte
Parallelpfade verlegt, Beschilderung und Markierung verbessert.
Darüber hinaus wurden im Abstand von 1 - 2, km Schutzhütten errichtet,
so dass niemand mehr das mitunter launische Wetter auf den Höhen des
Thüringer Waldes fürchten muss. Länge: 168 km Dauer 8 Tage; 45 Std.
reine Gehzeit
Markierung: Weißes »R«
Wanderkarten: Thüringer Landesvermessungsamt 1:50000,
Topographische Karte in 5 Blättern mit kurzer Wegbeschreibung und
Informationen
Anreise / Heimreise: Da die beiden Endpunkte des Rennsteigs nicht
durch eine direkte Bahnlinie verbunden sind, hat man bei Anreise mit
dem Auto ein Problem, da es einer über fünfstündigen Bahnfahrt mit
mehrfachem Umsteigen bedarf, um wieder zum Aushangs-Punkt
zurückzukehren. Speziell für Einzelwanderer ist es daher oft am
Sinnvollsten, das Auto zu Hause zu lassen und sich ganz der Bahn
anzuvertrauen. Bei Wandergruppen hat sich auch eingebürgert, dass
Rückholer mit der Bahn zum Ausgangspunkt zurückkehren und die anderen
dann per Auto abholen. Hörschel erreicht man mit dem Verbindungszug
zwischen den beiden Fernbahnhöfen Bebra und Eisenach. Blankenstein ist
Endstation einer Bahnlinie von/nach Norden (Saalfeld). Verbindung zum
Süden Deutschlands besteht über das 3 km entfernte Bad Steben,
Endstation einer Bahnlinie von / nach Hof. Die Lücke schließt eine
Busverbindung. Alternative: 6 km Wanderung über Lichtenberg und durchs
wildromantische Höllental zum gleichnamigen Haltepunkt an genannter
Bahnlinie (Wegbeschreibung s. 5. 6i). Die aktuellen Verbindungen
erfragen Sie über die Zentrale Zugauskunft, Tel. 0180/59966 33.
Übernachtung: Die Etappeneinteilung wurde so gewählt, dass man immer
auf dem Rennsteig übernachten kann und nicht in einen Talort absteigen
muss. Das klappt aber nur, wenn man sich lange genug im Voraus um die
entsprechenden Zimmerreservierungen bemüht, und zwar am besten
monatelang vor Antritt der Wanderung Insbesondere in der Hauptsaison
(Mai—September) und ganz besonders an Wochenenden können die Quartiere
auf dem Rennsteig knapp werden. In besonderem Maße gilt dies für die
einzeln gelegenen Gasthöfe, die als Etappenziele der ersten respektive
letzten drei Tage vorgeschlagen werden, denn in seiner Westhälfte
berührt der Rennsteig keine einzige Ortschaft. Für Ihre Vorausplanung
sind daher bei jeder Etappe die erforderlichen Telefonnummern
angegeben.
Wer am Vorabend der Tour in Hörschel übernachten möchte:
Zimmervermittlung im Rennsteigwanderhaus, Tel. 03 69 28/911 94.
|