Vom Rhein Weser Turm zur Ginsberger Heide   17 Km   

Wir hatten uns ein Zimmer in Irmgarteichen genommen, um die Tour vom Rhein-Weser-Turm nach Hilchenbach - Ginsberger Heide zu wandern. In Irmgarteichen bin ich mit Tonga vor dem Frühstück direkt den Kreuzweg hinauf zum Friedhof gegangen und habe mich auf eine Bank gesetzt, um den Sonnenaufgang zu genießen. Die ersten Sonnenstrahlen lugten von Osten über die gewellte, hügelige Landschaft und der Frühnebel schwebte von den Hängen der Wälder über den noch im Halbdunkel liegenden Ort. Ich muß es hier schreiben, so hat es mich berührt, daß ich noch heute das Bild vor mir sehe. Aber nun zu unserer Tour :  Unser Schwager fuhr mit uns drei zur Ginsberger Heide, hier stellten wir unser Auto ab, in seinem Auto brachte er uns zum Rhein-Weser-Turm und unsere Wanderung konnte beginnen.                     

thm_PICT0002.jpg

vom Weser Turm

thm_PICT0003.jpg

Ausblick

thm_PICT0004.jpg

Der Weg
thm_PICT0006.jpg
der Schwarzbach
thm_PICT0008.jpg
Wz. im Wasser
thm_PICT0009.jpg
Wegtafel
thm_PICT0010.jpg
ins Tal
thm_PICT0012.jpg
dito
thm_PICT0014.jpg
aus dem Tal
thm_PICT0015.jpg
Mittagrast
thm_PICT0016.jpg
N.S.G. Haberg
thm_PICT0018.jpg
N.S.G. Haberg

Der Rhein-Weser-Turm ist natürlich ein attraktiver Punkt auf dem Rothaarsteig und wird von vielen Besuchern, auch wegen seiner Nähe zum Panorama-Park, gerne angefahren. Die Aussicht ist hier gewaltig: man schaut weit ins Sauerland und nach Hessen. Auf dem Parkplatz sieht man schon das Rothaarsteig-Wanderzeichen und so geht es am Turm vorbei direkt in den Wald, in einer Höhe von 685 m . Nun erst mal stark bergab ins Schwarzbachtal, an einer Schutzhütte vorbei, bis wir den Bach erreichen. Unser Weg begleitet uns ca. 1,5 km entlang des Baches. Wir laufen hier in einem sehr engem Tal, das mit Mischwald an den Hängen besetzt ist und uns erlaubt zu sehen, wie der Bach in Windungen seinen Weg sucht. Plötzlich wird das Tal weiter, wir kommen an eine Furt und es geht im rechtem Winkel spitz über eine kleine Brücke, um die Talseite zu wechseln. Wir sind hier im Naturschutzgebiet Schwarzbachtal. Auf Informationstafeln erfahren wir viel über die Einrichtung dieser Landschaft. Hier lohnt es sich innezuhalten, um die Ursprünglichkeit zu bewundern. Mooriges und sumpfiges Gelände und eine mit Birken, Ginster, Heide und auch Schilf besetzte Landschaft tut sich vor uns auf. Leider führt unser Weg nur einen Kilometer durch diesem Gebiet bis zum Hufeisen Stein,  (ca. 500 m hoch), dann geht es rechts ab und hinauf, durch lichten Mischwald zum NSG Haberg, ein mit Wacholder und Ginster besetztes Gebiet mit Schutzhütte und Parkplatz. Hier herrschte reges Treiben, wir suchten uns 600 m weiter einen Baumstapel und machten unsere Mittagsrast.