Von Hinterzarten zum Hinterwaldkopf nach Oberried   Seite 2

Dann ist der Hinterwaldkopf erreicht (2.10 Std.). Mit 1198 m Höhe stellt er einen Aussichtshöhepunkt dieser Wanderung dar. Kein Berg in der gesamten Region bietet einen so eindrucksvollen Rundblick. Gerade weil der Hinterwaldkopf die höchsten Berge der Umgebung nicht überragt, bilden sie eine so eindrucksvolle Kulisse. Besonders der Feldberg präsentiert sich von hier oben als höchst imposantes Bergmassiv.Unsere Route führt steil über die Weidehänge bergab weiter nach Westen. Links vor uns liegt die Roteckhütte, rechts die Höfener Hütte. 500 m weiter verlassen wir wieder die Weidefläche und stoßen auf den mit der blauen Raute markierten Wanderweg am Waldrand, der den Hinterwaldkopf auf dessen Nordostseite umgeht.

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Diesem folgen wir in den Wald hinein und erreichen am steilen Hang entlang abwärts gehend rasch die Höfener Hütte (2.30 Std.). Einem Adlernest gleich schwebt die Hütte am steilen Hang (preisgünstiges und ortstypisches Vesper). Von der Aussichtsterrasse bieten sich herrliche Blicke ins Dreisam- und Höllental und hinüber zum Kandel. Unmittelbar an der Höfener Hüfte führt der mit der blauen Raute markierte Wanderweg den steilen Hang entlang. Wir jedoch folgen dem mit »Oberried« ausgeschilderten Feldweg, der uns Richtung Westen bergauf führt. In~ Min. haben wir die Höhe erreicht und stehen am hölzernen Wegkreuz des Häuslebergsattels. Wenige Meter halblinks/geradeaus gehend, stoßen wir auf einen Pfosten mit unserer neuen Markierung, einem roten Querbalken auf weißem Grund. Diesem Weg folgen wir (auf den Wanderkarten jetzt gestrichelt) in der bisherigen Richtung quer über die Viehweiden nach Westen. An einer Gabelung wenige Meter weiter halten wir uns rechts, folgen also dem oberen Weg mäßig steil bergab. Überall am Wege wachsen schöne Silberdisteln. Große Felsbrocken bei einzel stehenden Weidfichten laden zum Rasten ein. Oft sind hier auch Wanderfalken zu sehen, die von ihren Nistplätzen im Höhen- oder Zastlertal hierher zur Jagd kommen. Wenn Sie sich ruhig verhalten und (evtl. mit dem Fernglas) die umliegenden Waldränder beobachten, besteht die Chance, Gemsen, Rehe und Hasen zu beobachten. Die Murmeltiere, die früher einmal im Hinterwaldkopfgebiet heimisch waren, suchen Sie allerdings vergeblich: Sie wurden ausgerottet. Leider verschwanden mit den Murmeltieren auch die Adler, die dadurch ihrer Hauptnahrungsquelle beraubt wurden. Der Weg führt mit schönem Blick zum Schauinsland, zum Toten Mann und zurück zum Feldberg hoch über dem Zastlertal geradeaus auf das heute leider aufgeforstete Köpfle (2.45 Std.) zu. Wir verlassen die Weide und gehen geradeaus weiter in einen unschönen, dunklen Fichtenjungwald hinein. Noch vor wenigen lahren waren hier ebenfalls Weidfelder. Steil geht es über einen einfachen Holzabfuhrweg bergab. Mitten im Wald weist uns ein Pfeil auf einen Wanderpfad nach links. Schon wenige Meter weiter öffnet sich links eine einsam gelegene Bergwiese (Wildbeobachtung). Nach rechts führt der Weg wieder von der Wiese in den dichten Wald hinein, verläuft ein kurzes Stück eben und dann wieder durch schütteren Mischwald auf dem Bergkamm steil bergab. Der Wald wird dann sehr licht, der Boden felsig. Nach links führt ein Trampelpfad zu einem etwa 10 m entfernten Aussichtsfelsen (Vorsicht! Absturzgefahr!). Beugen Sie sich vorsichtig über die Felskante, unter Ihnen könnten Gemsen stehen. Es geht weiter steil und teilweise über Ziehwege bergab, hin und wieder öffnet sich der Blick auch in die bäuerliche Landschaft des oberen Weilersbacher Tales. Wir überqueren eine Asphaltstraße, die nach rechts zur Weilers-bacher Hütte, links hinab ins Zastlertal  führt. Wir überqueren das Sträßchen, gehen geradeaus weiter, bald auch wieder sehr steil bergab und durch struppigen Wald ideales Dickicht für das hier häufige Rehwild. An einem großen Funkmast links erreichen wir den Waldrand. Über einen freien Höhenrücken führt der Weg zwischen Zäunen immer weiter bergab. Vor uns liegt das Oberrieder Tal. Der Weg schlägt nun Haken, erst links hinab zwischen Bäumen einem steinigen Kuhtrieb folgend, dann wieder nach rechts auf einen Hangweg und gleich darauf sehr steil über eine Wiese hinab bis in die Ebene. Einfacher geht es geradeaus, auf eine frei gelegene Aussichtsbank am Kasteleck zu. Steigen wir die Hänge unterhalb des Bänkchens oder dem Wanderweg folgend hinab und quert den hübschen Osterbach und erreicht den Ort mit Kloster, Bushaltestelle und Restaurants.